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01.04.2015 Bernd Schulze:
Sehr geehrter Herr Timm, nachdem ich heute nacht die Dokumentation "Der Freund und der Fremde" im rbb gesehen habe, schrieb ich diesem Sender eben u. a., dass sie "wegen ihrer Thematik wie auch der sensiblen und übergreifenden Darstellungen außerordentlich sehenswert" war. Was ich nicht erwähnte, sind die vielfältigen Erinnerungen, die in mir, der ich 1950 in Berlin geboren wurde, ausgelöst wurden. Vor nun einem halben Jahrhundert war vielen Menschen hierzulande deutlich: Eine Gesellschaft, die nicht kritisch zurückschaut, wird kaum lernen und schwerlich einen guten Weg in die Zukunft gehen. Umso wichtiger ist es heute, an eine Zeit zu erinnern, in der im Bewusstsein vieler das tägliche Leben eng mit Politik verbunden war, und die Menschen nicht zu vergessen, die sie in besonderem Maße prägten. Herzlichen Dank für Ihr Wirken und alle guten Wünsche für Ihr neues Lebensjahr - und für die Jahre nach diesem natürlich auch!


30.03.2015 Martina Lenzen:
Sehr geehrter Herr Timm, jetzt verabschiedet sich die nicht traumatherapierte Kriegsgeneration: manche bis zum Schluss als rüstiger Senior oder Seniorin daheim. Andere sterben nach langer Vereinsamung, langsam verwandelt als demente Kafkakäfer, die nichts mehr einfordern können. Ganz allmählich stellen wir uns diesem Thema. Und da geht es ja um das Versagen der Gesellschaft, die Politik ist das Abbild. Hören wir den Alten jetzt zu, lassen wir sie nicht allein. Ich setze keine Anführungszeichen. Schließlich ist alt sein keine Beleidigung. Wir bleiben ja nicht alle im "goldenen Herbst." Sehen wir zu, dass wir es denen im kalten Winter noch schön warm machen. Ich lese gerade "Montaignes Turm." Beste Grüße


30.03.2015 Hannelore Lindert:
Sehr geehrter Herr Timm, da höre ich, dass Sie heute Ihren 75sten Geburtstag feiern . . . , ich kann es gar nicht glauben! Dazu möchte ich Ihnen von Herzen gratulieren! Und Ihnen gleichzeitig sagen, dass mir besonders Ihre Erzählung über die Pelznäherin nahe gegangen ist, die Sie so schlicht und so eindringlich erzählt haben! Dafür und auch für Ihre anderen Arbeiten herzlichen Dank! Bleiben Sie gesund, ich wünsche Ihnen und uns als Ihren Lesern, dass Sie noch lange schriftstellerisch tätig sein mögen! Mit herzlichem Gruß, Hannelore Lindert


22.03.2015 moritz doppke:
Wir haben jetzt alle vier Kinderbücher gelesen und ich fand sie sehr gut und kann sie weiter empfehlen. Moritz Doppke, 9 Jahre


17.03.2015 Karim,Finja :
Lieber Uwe Timm, wir sind die Projektgruppe der Geschwister-Scholl-Schule in Hürth Efferen und wir recherchiren über ihr Buch "Die Zugmaus". Wir finden das Buch sehr schön, wir machen ein "Museum" über das Buch. Wir machen einen Steckbrief über Frankreich, Plakate, Flaggen, wir recherchieren über Mäuse und wir machen einige Kapitel als Hörspiel. Wir bauen den Eifelturm, die Towerbridge, den Zirkus und den Zug und wir machen weiße Marshmellowmäuse in einem Käfig, zwei davon malen wir grau an. Wir machen zu verschiedenen Ländern Tische und in der Schweiz und in Frankreich können die Leute Käse probieren. Auch machen wir einen Schaukasten und ein Balancierseil. Haben Sie noch Ideen für unsere Ausstellung? Wir hoffen, dass Sie uns zurückschreiben. Liebe Grüße, Karim und Finja von der Projektgruppe "Die Zugmaus"


16.02.2015 Robert Conrad:
Sehr geehrter Herr Timm Viele Bücher haben meine Frau und ich von Ihnen gelesen (diesen Satz lesen Sie vermutlich seeehhhr oft!) und in einem Ihrer Bücher, der "Johannisnacht" erwähnen Sie einen Burberry Mantel mit dem "Conrad high class for men" Etikett aus Basel. Dieses Herrenbekleidungsgeschäft hatte mein Grossvater 1914 getründet und mein Vater hatte es zur Blüte gebracht. Ursprünglich hatte auch ich 1969 die Firma übernommen, mich aber ganz der Linguistik zugewendet und die Firma verkauft. Nun habe ich gestern eine Sendung über das Älterwerden mit Ihnen im Fernsehen gesehen - und als Mann mit Jahrgang 1950 habe ich Ihre Aussagen sehr bewundert; Sie haben diese Weisheit erlangt, die ich als so sehr erstrebenswertes Ziel erachte. Dehalb vielen Dank an Sie. Ihnen und Ihrer Frau wünsche ich noch ganz viele Jahre voller wachem Geist und dieser wunderschönen Liebe, die Sie beide schon so lange verbindet. Robert Conrad Linguist und Stadtführer von Rheinfelden (CH)


15.08.2014 Martin Dieckhoff:
Sehr geehrter Herr Timm, "Am Beispiel meines Bruders" habe ich soeben gelesen, oder vielmehr verschlungen. Der Anlass: Im Nachlass meiner Mutter (Jahrgang 1920) fand ich weit über 100 Briefe ihres Bruders (Jahrgang 1924), der sich 1942 freiwillig zur Waffen-SS meldete, in Brno, Dachau, Skandinavien und Frankreich war und 1945, wenige Wochen vor Kriegsende ums Leben kam. Sie erhkennen die Parallelen, nicht wahr? Ich bin dabei, diese Post aus den Jahren 1942 bis 1945 zu lesen und aufzuarbeiten. Zunächst wollte ich hiermit nur diesen Onkel kennen lernen, über den in der Familie schamhaft geschwiegen wurde. Immer mehr packen mich aber Fragen, die weit über dieses Motiv hinausgehen, Fragen, die ich meinen Eltern nicht gestellt habe und die sie mir wohl nicht beantwortet hätten. Ich bin Jahrgang 1949; "Am Beispiel meines Bruders" vermittelt zwischen mir, dem 68-er, und der Generation meiner Eltern, gegen deren Schweigen ich einst rebellierte. Ihr Buch hilft mir, meine Eltern, den briefschreibenden Onkel und letztlich mich selbst besser zu verstehen. Mit freundlichen Grüßen Martin Dieckhoff


01.01.2014 Claus-Günther Kunzmann:
Sehr geehrter Herr Timm, ich habe gerade "Am Beispiel meines Bruders" gelesen und bin restlos von der Dichte dieses Textes angetan. Noch selten hat mich eine Beschreibung so ergriffen wie im vorliegenden Fall. Packender und zugleich präziser - bei all den gesetzten Fragezeichen - kann mit Ihrer / unserer Vergangenheit kaum umgegangen werden. Vielen Dank dafür.


21.09.2013 Heidi Falk:
Sehr geehrter Herr Timm, vielen Dank für die "Vogelweide": Fesselnd, stimmig, tiefgründig, weiterführend... Es grüßt Sie herzlich Heidi Falk, Psych. Psychotherapeutin aus Zeven


01.09.2013 Ezgi Itir:
Hallo Uwe Timm, ganz neu habe ich "Römische Aufzeichnungen" gelesen, ich lese gerne literarische Impressionen über die Staedte, die ich besichtige. Da ich keine solche über Rom in der türkischen Sprache finden kann, suchte ich eines auf Deutsch. Was ich im Buch fand, trifft meine Erwartungen: Poetische Beschreibungen zusammen mit philosophischen Einblicken, viele Bemerkungen und Ideen, die mich zum Nachdenken bringen, interessante, otantische Ecken aus Rom. Ich hoffe, dass Ihr Buch eines Tages auch auf Türkisch übersetzt wird. Grüsse aus der Türkei ...

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